Über mich

1967 bis zur Jugend

Am 16. April 1967 wurde ich als fünfter Sohn von Etta und Lüppe de Groot in Ostfriesland geboren. Mein Vater arbeitete als gelernter Schmied im VW Werk in Emden und meine Mutter erzog uns Jungs (wir haben es ihr nicht leicht gemacht) und kümmerte sich intensiv um unseren großen Garten und um unsere kleine Landwirtschaft (2 Schweine, Hühner, Kaninchen und 800qm Nutzgarten). Ich wohnte in einem kleinen Dorf namens Schirum in der Nähe der Stadt Aurich.

Als 6-Jähriger erntete ich zusammen mit meiner Mutter  bereits beim Landwirt in der Nachbarschaft auf dem Rübenacker die ersten Zuckerrüben. Diese landwirtschaftliche Prägung setzte sich über mein gesamtes Leben fort. Mit 14 konnte ich meinen MOFA-Führerschein machen, was mir ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Ich durfte Bulldog (Trecker muttersprachlich) fahren und konnte als Erntehelfer mein erstes eigenes Geld verdienen.

Da meine älteren Brüder fast alle Handball spielten, blieb mir fast nichts anderes übrig, als in den örtlichen Sportverein TuS Weene e.V. einzutreten.  Ich wurde Handballtorwart. Diese Leidenschaft begleitete mich sehr lange.

Wir lebten auf dem Land und hatten als Kinder jegliche Freiheiten, unsere Umgebung zu erkunden. Sei es die naheliegende Bahnlinie oder den Ems-Jade Kanal, der uns mit etlichen Abenteuern lockte.


1981 änderte sich mein Leben gravierend. Ich war 13 Jahre alt als mein Vater völlig überraschend mit 51 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb. Meine älteren Brüder kümmerten sich intensiv um mich und meine Mutter.

Prägend für mich in meiner Kindheit und Jugend waren nicht nur die Landwirtschaft und meine Umgebung, sondern ganz besonders meine Eltern. Sie waren für uns Geschwister ein Vorbild durch ihre soziale Einstellung. Obwohl wir uns selbst als 7-köpfige Familie nicht viel leisten konnten, teilten  meine Eltern gerne mit bedürftigen und benachteiligten Menschen.

Ein prägender Satz meines Vaters begleitet mich heute noch: „Andreas, es ist egal, was oder wer man ist, es ist wichtig, dass alle Menschen miteinander auskommen, sprechen und sich gegenseitig helfen.“ Ich war damals 12 Jahre alt.


Familie

Im Jahr 1996 wurde mein erster Sohn Malte geboren. Nach meiner Trennung lernte ich 1998 meine Frau Ingrid kennen. 1999 kam unser gemeinsamer Sohn Jonathan zur Welt. Im Jahr 2000 heirateten wir. Wir waren lange Jahre eine klassische Patchworkfamilie mit einer Besonderheit. Ingrid und ich hatten einen Pflegesohn, der bis 2008 bei uns in der Familie lebte.

Andreas de Groot Bürgermeister Petersaurach

Nach der Geburt Jonathans trat ich den Erziehungsurlaub an, damals war Ingrid selbständig. Familie und Beruf brachten wir somit gut unter einen Hut. 2003 orientierte ich mich beruflich neu und startete mit einer Ausbildung zum Versicherungsfachmann. Seitdem bin ich als selbständiger Finanzierungsberater tätig.

Im Herbst 2018 zog es mich ein wenig in meinen ursprünglichen Beruf des Erziehers zurück. Ich arbeite seitdem in Teilzeit als Fachlehrer in der Förderschule St. Martin in Neuendettelsau. Meine Frau leitet eine Heilpädagogische Tagesstätte in Ansbach. Jonathan studiert an der UNI Kassel/Witzenhausen ökologische Agrarwissenschaften. Malte lebt in Nürnberg und arbeitet dort bei der Stadtmission.


Ehrenamt

Sich gesellschaftlich zu engagieren war mir schon immer wichtig und begleitet mich mein ganzes Leben. Es ist meiner Ansicht nach unerlässlich dass es Menschen gibt, die sich unserer Gesellschaft engagieren.

1993 -1997: Gründung Förderverein integrativer Kindergarten Neuendettelsau | Mitglied im Vorstand

1994 – 2008: Mitglied im Arbeitskreis Cornelia de Lange-Syndrom e.V

1997: Spendenaufruf für ein herzkrankes Mädchen in Brasilien.

1999: Mitglied bei Keks e.V., Stuttgart

1999: Mitglied bei Herzkind e.V., ehrenamtliche Beratung von Eltern herzkranker Kinder

2014  – 2015: Organisation der beiden Grünkohlessen 2014 und 2015 in Wicklesgreuth im Bürgertreff mit der Übergabe von insgesamt 1.500€ Spende an Herzkind e.V.

2016: Eintritt bei den Bündnis 90/Die GRÜNEN

2017: Wahl zum ehrenamtlichen Heimbeirat der Bruckberger Heime als 2. Vorsitzender

2018: Eintritt in die freiwillige Feuerwehr Wicklesgreuth